Ein fitter schlanker und gesunder Körper, geistiges und seelisches Wohlbefinden, das wollen die meisten Menschen, wenn möglich bis ins hohe Alter. Verständlich, wie ich finde. Ich gehöre nämlich auch dazu. Um dieses Idealbild zu erreichen beschäftigen sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens mit den unterschiedlichsten Sportarten, mal intensiver und mal weniger intensiv.

Ich selbst bin ein gutes Bespiel dafür: In der Grundschulzeit besuchte ich eine klassische Ballettschule. Während der Gymnasialzeit liebte ich Geräteturnen und Trampolin. Anfang 20 habe ich dann wieder meine alte Liebe fürs Tanzen aufgefrischt und neben dem klassischen Ballett auch Jazz-Dance-Kurse belegt. Dann habe ich Trainerstunden Tennis genommen und mich im Tennis-Club Grün Weiß angemeldet, wo auch schon die restliche Familie seit Jahren Mitglied war. Fitnessstudio, Gerätetraining, Hot-Iron, Ski fahren und natürlich Aerobic durfte nicht fehlen. Mit 51 Jahren habe ich dann noch den Motorradführerschein gemacht und mir eine Honda CBF 600 (78 PS!)gekauft.

Obwohl ich immer sportlich motiviert war und auch heute noch täglich Sport treibe, gab es immer wieder Ups und Downs in Bezug auf mein ganzheitliches Wohlbefinden. Im Laufe der Zeit habe ich dann, praktisch am eigenen Leib, erspürt, dass es wichtig ist, die Sporthobbys regelmäßig dem Alter anzupassen. Das gilt besonders für das Alter Ü 50. Es macht keinen Sinn an Sportarten fest zu halten, die mir vielleicht früher einmal gut getan haben, mit zunehmenden Alter aber ehr alle möglichen körperlichen Unanehmlichkeiten hervorrufen. Bei vielen “Best Agern” kommt es zu Sportverletzungen, Knie-, Rücken- oder Schulterbeschwerden, weil die Sportaktivitäten einfach nicht mehr altersgemäß sind, bzw. nicht mehr altersgemäß betrieben werden.

Aber wer steht sich schon gerne ein, dass er nicht mehr täglich 1,5 Stunden in jugendlich frischem Tempo joggen kann? Es ist schwer, zu zugeben, dass manche sportlichen Aktivitäten nicht mehr gut tun, sondern ehr zu gesundheitlichen Problemen führen.

Für mich ist es immer ein großer Schritt mir einzugestehen, dass ich die ein oder andere Sportart nicht mehr so intensiv und leistungsstark betreiben kann, wie früher. Aber letztendlich habe ich die wunderbare Erfahrung gemacht, dass es sich auszahlt, achtsam in den Körper hin zu spüren und zu erfragen, was ihm gut tut und was nicht. Ich bin jetzt 54 und halte mich momentan fit mit Sportschwimmen, Joggen und Yoga – alles in Maßen und im Wechsel. Ich versuche keine ehrgeizigen Ziele zu erreichen,  sondern genieße die Bewegung meiner Muskeln, liebe es meinen Körper intensiv beim Sport zu spüren. Dies erzeugt in mir ein Gefühl von Lebendigkeit und Freude.

Mein persönlicher Tipp für Sport Ü 50 ist deshalb: täglich Sport treiben, wenn auch nur ein halbes Stündchen. Nicht nur eine Sportart betreiben, die immer wieder dieselben Muskeln trainiert bzw. beansprucht, sondern mind. drei Sportarten im Wechsel ausüben. Und das Wichtigste: Genießen Sie Ihren Körper und spüren Sie die wohltuenden Bewegungen, verbinden Sie sich beim Sport und danach, z. B. wenn Sie aus der Dusche kommen, intensiv mit Ihrem Körper und danken ihm für seine jahrezehnte langen zuverlässigen Dienste!

 

 

 

Gefühle malen – malen was in mir steckt!

Neben dem künstlerischen Aspekt können wir uns beim Malen  entspannen, unsere Gefühle äußern oder uns abreagieren. Der schöpferische Prozess ist eine Möglichkeit, sowohl Gefühlskonflikte beizulegen als auch das Selbstbewusstsein und die persönliche Entfaltung zu fördern. Das, was unbewusst war, wird bewusst und wir gewinnen Abstand von störenden Gedanken und Gefühlen. Es geht nicht darum, ein besonders gelungenes Bild zu malen, sondern es geht um das innere Erleben, um Gefühle und Emotionen. Unerschlossene Quellen von Kreativität werden freigelegt und die Phantasie kann sich entfalten. Darüber hinaus ist schon allein der schöpferische Akt eine Steigerung von Lebensqualität und führt zu mehr Ausgeglichenheit und Harmonie.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, nach einigen Jahren Pause, wieder mit dem Malunterricht anzufangen.

Möchten Sie mehr erfahren? Ich beantworte gerne Ihre Fragen unter: 0178 – 6920695.

 

 

Liebesstrategie Nr. 2: Öfter mal die „Wir-Perspektive“ einzunehmen würdigt die Sichtweise des Partners und macht aus Rückzügen Pluspunkte für die Partnerschaft

Aus der Ich-Perspektive wird jedes Nachgeben beim Streit als eine Niederlage empfunden. In der Wir-Perspektive hingegen ist jeder „Gewinn“ einer Auseinandersetzung gleichzeitig ein kleiner Verlust in der Partnerschaft. Denn um zu gewinnen, bekämpfen die Streitenden in der Regel ihren Partner – und nicht das Problem.

„Eheprofis“ bekämpfen im Gegensatz dazu eben nicht den Partner, sondern den Streit. Aus der Wir-Perspektive erscheint so ein Rückzug als Bereicherung für die Partnerschaft. In ruhigeren Zeiten kann der Streitpunkt dann noch einmal aufgegriffen und diskutiert werden.

Liebesstrategie Nr. 3: Den Partner so akzeptieren, wie er ist, und mit der anderen Seite der Medaille zurechtkommen

Der deutsche Schriftsteller Otto Flake sagte einmal: „Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.“

Wenn ich jemanden liebe, wähle ich für die nächsten Jahrzehnte eine bestimmte Anzahl von Problemen, mit denen ich mich herumschlagen muss. Das sollte jedem klar sein. Zu lernen, mit den Unterschieden umzugehen, ist deswegen ein wichtiger Punkt, um dauerhaft glücklich zu sein. Leider ist es oftmals so, dass wir Menschen gerade die Unterschiede besonders deutlich wahrnehmen. Deswegen ist ein weiterer wichtiger Schritt, sich nicht von den oberflächlichen Unterschiedlichkeiten beherrschen zu lassen, sondern ganz gezielt auf die tiefen inneren Ähnlichkeiten zu schauen und sie zu spüren.

Wer danach strebt, eine vollkommene Beziehung zu erreichen, wird aller Voraussicht nach scheitern. Ein Partner ist nicht dazu da, Ihnen alle Wünsche von den Augen abzulesen und jeden Augenblick Ihres Lebens mit Freude zu erfüllen. Liebe ist nicht das perfekte Zusammenpassen zweier Menschen. Aber es ist gut möglich zu lernen, nicht nur mit den Übereinstimmungen, sondern auch mit den Unterschieden umzugehen und ein stimmiges und zufriedenes Zusammensein zu genießen. Vergessen Sie die Suche nach der Vollkommenheit!

 

Fortsetzung folgt

 

 

Als Paarberaterin und Trainerin im Bereich Liebe und Sexualität begegne ich immer wieder Paaren, die sich noch lieb und wert sind, aber gleichzeitig sagen, dass nichts mehr wie früher sei, dass sie die frühe Leidenschaft und die tiefen Liebesbande vermissen.

Zu diesem Thema sind in den letzten Jahrzehnten tausende von wissenschaftlichen Arbeiten, Texten, Studien von Forschern aus der ganzen Welt erstellt worden. Auch in meiner Praxis schaue ich auf volle Regale mit Büchern zur Lebensberatung in Sachen Liebe und Beziehung. Die nützlichen Anregungen, auf die ich beim Literaturstudium gestoßen bin, habe ich nachfolgend zusammengefasst und um meine eigenen beruflichen und privaten Erfahrungen ergänzt.

Zum Schluss finden Sie ein Beratungsmodell, mit Elementen aus NLP und anderen Verfahren, welches ich mit Erfolg in der Beratung einsetze. Viele Paare finden so Ihren ganz persönlichen Weg, (wieder) die „Schmetterlinge im Bauch“ zu spüren beim Zusammensein mit ihrem Partner oder Partnerin.

Erfolgreiche Liebesstrategien

Bis vor kurzem wurde von den meisten Psychologen und Forscher nicht in Frage gestellt, dass es das positive Streitverhalten von Paaren ist und die hochemotionale Selbstoffenbarung, die Paare dauerhaft glücklich zusammenhält. In den letzten Jahren jedoch lieferten einige Paar-Forscher und Psychologen neue, zum Teil auch erstaunliche Ergebnisse.

Gibt es „Eheprofis“, die eine Liebesstrategie zur dauerhaften Aufrechterhaltung von Glück, Liebe und Erotik gefunden haben? Um es vorweg zu nehmen, ein Patent-Rezept ist auch 2000 Jahre nach Ovid, dem römischen Dichter der Liebeskunst, noch immer nicht gefunden worden. Und trotzdem gibt es einige Rrfolg versprechende Liebesstrategien, die uns helfen, dauerhaft glücklich mit unserem Partner zu werden und zu bleiben.

Liebesstrategie Nr. 1:

Stete Zuwendung im Alltag, ist ein sehr guter Garant für eine dauerhaft glückliche Partnerschaft.

 Dr. John Gottman ist Professor an der Universität Washington im Bereich Psychologie. Er und seine Frau errichteten ein so genanntes „Love Lab“, in dem Paare über mehrere Monate hinweg mit Video aufgenommen wurden. Außerdem wurden Herzfrequenzen, Pulstätigkeit und Hautreaktionen etc. festgehalten. Mit einem speziellen Coding System (SPAFF) wurden diese Daten von hunderten von Paaren in Bezug auf ihre Beziehung ausgewertet. Die Gottmans wollten mit dem „Love-Lab“ herausfinden, wie dauerhaft glückliche Paare mit einander umgehen. Sie hatten nie damit gerechnet, dass bei den Auswertungen ihrer monatelangen Video-Aufnahmen diese Vorannahmen entstehen würden.

  • Alle liebevollen und leidenschaftlichen Gefühle, die einmal da waren, können wieder neu erlebt werden.
  • Intimität entsteht in ganz gewöhnlichen trivialen unscheinbaren Alltagsunterhaltungen und dem Austausch von solchen Gefühlen.
  • Langjährige Partnerschaften kommen durch stete Zuwendung der Partner im Alltag zustande.
  • Ein wichtiger Garant für eine jahrzehntelange liebevolle Beziehung ist, wie sich die Partner beachten, nicht über was sie sich unterhalten.
  • Langjährig-glücklich in einander verliebte Partner verbringen den Großteil ihrer Beziehung mit alltäglichen, trivialen Themen.

Am Anfang waren sie sehr enttäuscht, denn sie hatten sich große Erkenntnisse beim Beobachten der „Eheprofis“ gewünscht und was sie sahen war laut eigenen Angaben „nur triviales Zeug“!

Die Gottmans fassten zusammen:

  • Am Streitverhalten lässt sich nicht ablesen, ob die Partner dauerhaft glücklich werden (die meisten Ehepartner streiten sich nur 1-2mal im Monat).
  • Hoch emotionale intime Selbstoffenbarungen sind kein Erfolgsgarant.
  • Es kommt nicht auf die Tiefe eines Gespräches an.

Dr. John Gottman behauptet, dass die Romantik wächst, wenn ein Ehepaar im Supermarkt steht und die Frau sagt: „Haben wir noch Waschmittel?“ und der Mann nicht nur apathisch mit den Schultern zuckt, sondern antwortet: “Ich weiß nicht. Ich hole eben welches, für den Fall, das wir keins mehr haben.“ Dieser Dialog fühlt sich nicht gerade romantisch an, ist aber ein ganz  typisches Beispiel für Einander zugewandt sein. Das Gefühl, auch bei den kleinen Schwierigkeiten des Alltags vom anderen unter die Arme gegriffen zu werden, schweißt zwei Menschen zusammen – unterstützen und sich unterstützen lassen. Dem Anderen Aufmerksamkeit schenken. Das ist die beste Lösung für die Sprachlosigkeit, die oft in Beziehungen herrscht. Fühlen Sie sich in die seelische Verfassung Ihres Partners hinein. Wer die seelische Verfassung seines Partners nicht kennt, der hat einfach nicht darauf geachtet.

 Das Forscherpaar stellte anhand der Videoaufnahmen fest, dass es dauerhaft glücklichen Paaren gelingt, auch im Streit noch freundlich aufeinander zuzugehen. Das funktioniert, weil sie ein emotionales Polster aufgebaut haben. Mit täglichen kleinen Aufmerksamkeiten wird dieses Polster immer dicker und weicher. Das Plus, das dieses dicke weiche Kissen  darstellt, wirkt wie ein Puffer, der die Paare im Streit davon abhält, entnervt, die Krise vor Augen, zurückzuschlagen.

Die Wunderformel dauerhaft glücklicher Paare lautet, dass sie im Alltag, wenn es keinen Streit und keinen Stress gibt, sich wirklich unterstützend, aufmerksam und anteilnehmend auf einander beziehen.

 

Fortsetzung folgt

 

 

Mehr dazu: www.trendfit.net/thema/abnehmen‘ und im e-book: www.trendfit.net.

Regelmäßiger Sport ist eine unabdingbare Voraussetzung um Gewicht zu reduzieren und Krankheiten vorzubeugen. Da aber jeder Mensch unterschiedlich auf körperliche Anstrengung reagiert, ist dies mit etwas Vorsicht zu genießen. Wer von heute auf morgen seinen Körper mit sportlichen Aktivitäten strapaziert, muss dies in einem gesunden, für den eigenen Körper angepassten Maße tun. Sonst läuft man Gefahr, das es zu unerwünschten Nebeneffekten kommt. Es ist zwar vollkommen richtig, dass man beim Sport Kalorien und Fett verbrennt, die Muskeln wieder straffer und stärker werden. Allerdings benötigt der Organismus bei mehr Bewegung auch mehr Energie. Dies bewirkt, dass bei manchen Menschen nach dem Sport extreme Hungerschübe auftreten können oder man versucht mit Absicht den Körper auszuhungern, um so schnell wie möglich einen höheren Gewichtsverlust zu erzielen. In beiden Fällen bringt man seinen Energiehaushalt komplett aus dem Gleichgewicht, und das ( www.trendfit.net/thema/abnehmen-mit-sport) Abnehmen mit Sport wird eher zur Qual als zur Wahl.

Um dies zu vermeiden, hören Sie zuerst einmal auf Ihre innere Stimme und stellen Sie sich folgende Fragen:

- wie ist derzeit meine gesundheitliche und konditionelle Verfassung?

- was für eine Sportart interessiert mich überhaupt und macht mir Spaß?

- wie viel Zeit möchte ich in der Woche für meine Gesundheit investieren?

- wo und mit wem möchte ich den Sport ausüben? Alleine, in einem Verein, im Freien oder in einem Fitnessstudio?

- wie weit ist die Sportstätte von meinem Wohnort entfernt?

- lässt sich der Sport stressfrei mit meiner Arbeit und meiner Familie vereinbaren?

Gleichzeitig sollte man seinen Speiseplan mit der jeweiligen Sportart kombinieren.

Gehen Sie zu einem Ernährungsberater oder zu Ihrem Fitnesstrainer, diese können Ihnen helfen Ihre Essgewohnheiten mit der ausgewählten Sportart abzugleichen.

Autor: Antonella Schmalbach

 

 

 

 

Sportliche Leistungsfähigkeit ist abhängig von

-        Fertigkeiten und Fähigkeiten in technischer Hinsicht

-        Körperliche Verfassung  – physische Vorbereitung

-        Innerpsychische Abläufe:

  1. Denkprozesse (Überzeugungen, Werte und Einstellungen)
  2. Gefühle und der Umgang mit Emotionen

 Sport-Coaching befaßt sich mit den innerpsychischen Abläufen:

Das Motto vieler Menschen lautet leider:

Wenn ich etwas mache und es funktioniert nicht in meinem Sinne, dann mache ich es am besten noch einmal, denn irgendwann muß es einfach funktionieren. Dabei ist ganz offensichtlich, wenn ich immer dasselbe mache, dann kann sich auch nichts grundliegendes ändern. Trotzdem sind wir oft mit unseren alten nicht hilfreichen Mustern verhaftet. Es gibt keine geborenen Verlierer. Wir lernen zu verlieren, und deshalb können wir auch lernen wieder zu gewinnen, sofern wir bereit zu Veränderungen in unserem Leben sind.

Sport Coaching ist ein mentales Coaching, ein personen- und zielorientiertes Konzept zur Optimierung aller vorhandenen Kräfte und Ressourcen im Menschen. Dabei wird viel Wert auf die Entfaltung der Persönlichkeit gelegt und zwar nicht nur im sportlichen Bereich. Während des Coaching-Prozesses erhält der Sportler die Möglichkeit, sich auf die innere Suche nach alternativen und effektiveren Verhaltensmöglichkeiten zu machen. Der Coach gibt Hilfe zur Selbsthilfe, um zu lernen, zur richtigen Zeit den Zugriff auf die richtigen Ressourcen zu haben.

Genau das erreicht der Sportler durch:

-        Verbesserung der Wahrnehmung

-        Persönliche Zielearbeit

-        Lösungsorientiertes Verhalten

-        Wahlmöglichkeiten

-        Selbst entscheiden, was er denken, fühlen und wie er handeln will

-        Das eigene Tun analysieren und neue Perspektiven entwickeln (eine neue Brille aufsetzen … eine neue Landkarte der Wirklichkeit entwickeln und somit die Welt anders erfahren und verstehen).

-        Freiräume schaffen und von alten Mustern lösen

-        Verantwortung für eigene Entwicklung übernehmen

Wer erfolgreich sein möchte, probiert neue Wege aus und ist offen für Experimente und Alternativen. Nur dann kann sich Denken, Fühlen und Verhalten positiv in Richtung Erfolg ändern.

Carlos Castaneda:

Die Welt ist nur so, weil du dir immer sagst, das sie so und so ist.

Wenn du aufhörst damit, wird die Welt aufhören, so und so zu sein.

Sport als Weg zur Persönlichkeitsentwicklung

Sport Coaching kann auch ein Weg sein, gegen das zuweilen überzogene Leistungsdenken unserer Kultur im Bereich des Sports. Oftmals geht nicht mehr um den sportlichen Gedanken, sondern nur noch um Gewinnen um jeden Preis. Und die Gewinner erscheinen und benehmen sich manchmal wie unnahbare Götter. Die Idee des Fairplay und der Fairness ist nicht mehr gegenwärtig. Wenn wir Sport auch als Reifeschulung verstehen, dann sollten wir Körper, Geist, und Seele als untrennbar voneinander verstehen. Das bedeutet, dass der Mensch als komplexes Wesen gesehen und respektiert wird, in dem körperlicher und seelischer Wachstum gleichzeitig von statten gehen.

Der Körper darf nicht missverstanden werden als bloßes Instrument menschlicher Leistungsfähigkeit .Durch Sport Coaching können wir mithelfen, aus Menschen integrierte Persönlichkeiten zu machen, die den engen Kontakt zwischen ihrem Körper und ihren Gefühlen spüren. Die asiatische Bewegungskultur hat eine ganz andere Mentalität, als unsere europäische. Dort geht es seit Jahrhunderten darum, beim Sport nicht nur an den Themen Effektivität, Produktivität und Leistungssteigerung zu arbeiten, sondern gleichzeitig auch am inneren Wachstum des Menschen.

Es geht um Kontakt mit der eigenen Mitte, um Fühlen des eigenen inneren Wesenskerns. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, besteht die Chance, dass wir sog. „Sternstunden“ erleben oder ein Gefühl des Flow: Wir sind erfolgreich, alles läuft wie geschmiert, von alleine ohne das wir uns anstrengen müssen. Ganz im Gegenteil, wir sind voller Freude und Lust bei unserer Tätigkeit. Wir brauchen uns um nichts zu kümmern und vollbringen trotzdem Bestleistung. Wir verschmelzen mit der Umwelt und haben kein Zeitgefühl mehr.

Um dieses Gefühl zu erleben, müssen wir uns in einem ganz bestimmten inneren Zustand befinden. Dann geschieht es wie von selbst, das wir ein Gewinner-Verhalten an den Tag legen. Das Verhalten ist also abhängig vom inneren Zustand, in dem sich ein Mensch befindet.

Der innere Zustand wird von den internalen Repräsentationen (unserer inneren Landkarte oder unsere Brille, mit der wir die Welt sehen, unsere Werte und Überzeugungen) bestimmt und unserer Physiologie (Körperhaltung, Atmung, Gestik, Mimik, etc.). Unsere internalen Repräsentationen und unsere Physiologie bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Das gute daran ist, dass wir Einfluss auf beides nehmen können. Wir können ganz bewusst unseren inneren Zustand steuern und verändern – mit Sport Coaching haben wir die Wahl!

Es werden ressourcevolle innere Zustände auf gebaut wie:

 Gelassen und selbstbewusst an die Aufgabe herangehen

Tatkräftig und eigenverantwortlich zu agieren

Sich in der richtigen Spannung zu befinden

Sich ganz harmonisch und wie von selbst zu bewegen

Mit ganzer Aufmerksamkeit bei der Sache sein

Entschlossenheit und Eigenmotivation

Begierde und Neugierde zeigen und Verantwortung übernehmen

Sich geschützt und wohlfühlen im eigenen Körper

Gelassenheit und Zuversicht

 Wenn wir in einem guten inneren Zustand und mental stark sind, dann haben wir Zugriff auf unsere Ressourcen. Unser Körper ist in Harmonie und Balance, innerlich zentriert, mit Körperbewusstein, Lust am Spiel der Muskeln. Negative Gedanken werden aufgelöst. Das ist ein Zustand, in dem wir im sportlichen Bereich, aber auch im Leben allgemein, Zugriff zu unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten haben. Mentale Stärke ist keine angeborene Fähigkeit, sondern erlernbar:

Konsistenz (Beständigkeit der Leistung)

Selbstvertrauen (ein natürliches Vertrauen in die eigenen Ressourcen, aktiv werden)

Selbstwert (der GS: „Ich bin o.k.)

Disziplin (Verantwortung für die eigenen Ziele übernehmen und Entscheidungen treffen, die die eigene Entwicklung fördern).

Orientierung auf neue Ziele (die Begierde wird wachgehalten durch eine Vision, die meinem Tun einen Sinn verleiht.)

Eigenmotivation (der Wunsch die eigenen Ziele zu erreichen ermöglicht hartes Training)

Freude am Sport (Freude an der Bewegung, am eigenen Körper, am Spiel der Muskeln und ganz im eignen Tun aufgehen; ohne Gedanken an Geld oder Prestige …)

 

 

 

 

Wie schaffen es Partner, jahrzehntelang glücklich und leidenschaftlich mit einander zu sein?

Geht das überhaupt? Oder handelt es sich hier um einen Mythos?

 Der traurige „Ist-Zustand“

Wenn wir uns die Scheidungsraten anschauen, könnten wir glauben, dass die Vorstellung von tiefer lang andauernder Liebe tatsächlich nur ein Märchen aus grauer Vorzeit ist oder eine naive kindliche Vorstellung.

Es gibt viele Scheidungen, manchmal heißt es, jede 2. Ehe wird geschieden, manchmal jede 3. – in der Stadt gibt es mehr Scheidungen als auf dem Land …. Die Statistiken variieren in dieser Hinsicht. Jedenfalls sieht die Realität leider oft so aus, dass schon nach wenigen Jahren Ehe oder Partnerschaft, aus der geliebten Frau und dem geliebten Mann Vati und Mutti werden, oder ehemalige Liebespaare nach dem „just good friends“- Modell leben. Der Liebesalltag wird von Gleichgültigkeit, Wehmut und Langeweile geprägt, so wie in dem nachfolgenden Gedicht von Erich Kästner:

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
und man darf sagen sie kannten sich gut,
kam ihre Liebe plötzlich abhanden,
wie andern Leuten ein Stock oder Hut.Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.

Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.                                        Erich Kästner

Wie wirkt dieses Gedicht auf Sie? Vielleicht macht es Sie ein wenig traurig, vielleicht nicken sie innerlich mit dem Kopf und spüren Betroffenheit?

Liebe und Begehren ist bei diesem Paar abhanden gekommen, wie ein im Cafe vergessener Regenschirm. Doch was einmal verloren gegangen ist, muss nicht für immer verloren  sein.

 Der wunderbare „Wunsch-Zustand“

Wir alle sehnen uns in unserem Innersten nach einer dauerhaften erfüllten Partnerschaft. Dahin geht unsere Sehnsucht, es ist nicht die Traumreise, das Luxusauto oder die Jacht. Unsere Sehnsüchte sind die Bedürfnisse, die hinter diesen materiellen Wünschen stehen: Angenommen sein, geliebt  werden, Liebe verschenken, frei sein und vor allem auch eine lustvolle Sexualität.

 

Fortsetzung folgt

 
 
 
 

Die Lust zu Lernen

Kinder brauchen Motivation um in der Schule erfolgreich zu sein

„Ich kann das nicht, ich schaff das nicht!“ Die Schule hat wieder angefangen und solche oder ähnliche Sätze sind bei vielen entmutigten Kindern wieder an der Tagesordnung. Sie fühlen sich durch die besonderen Anforderungen des Schulalltags überfordert. „Wenn dann die Noten immer schlechter werden, geht es auch mit der Motivation des Kindes bergab.

Oftmals steht das Kind unter einem hohen Leistungsdruck, weil einfach die Zielsetzung zu hoch ist“, erklärt Birgit Lloyd-Jones, Heilpraktikerin und Lern-Trainerin für Kinder und Jugendliche. „Eltern sollten Ziele mit dem Kind besprechen, die das Kind gut erreichen kann. Hat das Kind beispielsweise eine Fünf geschrieben, sollte in der nächsten Klassenarbeit keine Eins verlangt werden“, rät die 47-Jährige. Große Ziele sollten besonders bei lernauffälligen Kindern in kleine Unterziele unterteilt werden, erläutert sie weiter. Eltern sollten außerdem vermeiden, ihr Kind für schlechte Noten zu bestrafen, denn dadurch vermindert sich das Selbstbewusstsein, weiß auch die Motivationstherapeutin, Dr. Angela Sälzer. „Es ist wichtig, dass diese Kinder wieder Zugang zu ihren Stärken und Fähigkeiten finden und positive Überzeugungen von sich selbst bilden, wie «Ich schaffe alles, was ich erreichen möchte», sagt Sälzer. Kinder brauchen genügend Zeit um sich zu entfalten und Aufgaben aus eigener Kraft zu lösen. Zeitdruck und Stress ist deshalb Gift für motiviertes und angenehmes Lernen. Auch die Umgebung in der Kinder lernen, ist wichtig für den Erfolg. „Eine entspannte Atmosphäre, gemeinsames Lachen und liebevoller Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen für leichtes Lernen, das Spaß macht“, erklärt Trainerin Lloyd Jones.

Doch nicht immer schaffen es Eltern ihren Kindern ein solches Lernen zu vermitteln oder die Sprösslinge weigern sich bewusst oder unbewusst diese Art der Hilfe anzunehmen. In solchen Fällen, ist schnelles Handeln gefragt. Eltern sollte sich nicht weigern professionelle Hilfe anzunehmen.
A n d r e a s B e c k

Hilfe aus der Krise

Birgit Lloyd-Jones ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und hilft Kindern ihre Lernschwierigkeiten zu überwinden.Andreas Beck hat mit ihr gesprochen.

Wann sollten Eltern professionelle Lern-Hilfe für ihre Kinder in Anspruch nehmen?

Wenn das Kind nicht mehr glücklich ist und die Noten sich ständig verschlechtern kommen Eltern zu mir. Aber auch in Krisensituationen wie Scheidungen oder Schulwechsel suchen Eltern meine Hilfe auf.
Wie helfen sie den Kindern?
Zunächst arbeite ich mit den Kindern an ihrem Selbstbewusstsein und zeige ihnen, dass lernen auch Spaß machen kann. Dann bringe ich ihnen bei, wie sie richtig lernen, sich selbst strukturieren und organisieren können.

 

 

 

 

„Lernen ist mein neues Hobby!“

„Ich kann das nicht, ich schaff das nicht!“

Schule hat wieder angefangen und solche oder ähnliche Sätze stehen bei vielen entmutigten Kindern wieder an der Tagesordnung. Sie fühlen sich durch die täglichen Belastungen überfordert, schreiben schlechte Noten und ernten immer mehr Misserfolge. Das ist ein Teufelskreis.

Viele Mütter und Väter sind verzweifelt und wissen nicht mehr weiter, wenn ihre Kinder trotz Nachhilfe immer weiter Schulprobleme haben. Besonders Eltern lerngestörter oder verhaltensauffälliger Kinder geraten so oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wenn die Kinder in der Schule leicht ablenkbar und vergesslich sind, sich nicht konzentrieren können und „nicht in die Pötte“ kommen, dann sind sowohl Kinder, als auch Eltern und LehrerInnen überfordert und wissen nicht mehr weiter. Das darf so nicht sein. Denn es ist wichtig, dass die Kinder während ihrer Schulzeit Spaß am Lernen und eine positive Einstellung zum lebenslangen Lernen entwickeln.

Das ist das Ziel von Birgit Lloyd-Jones, Heilpraktikerin, Trainerin und Kinder- und Jugend-Coach. Sie selbst ist Mutter eines ADS-Kindes und weiß, wovon sie redet: „Die PISA-Studien bestätigen immer wieder: Spaß, Kreativität, Selbstbewusstsein und das liebevolle Miteinander mit anderen Kindern, sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Wir von imagine – Coaching für Kinder und Jugendliche bieten Kurse und Einzelberatungen an, die  Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühles fördern. Sie finden Zugang zu ihren Stärken und Fähigkeiten, entwickeln Sozialverhalten und lernen ihr Umfeld achtsam zu gestalten.“

Im Training oder Einzel-Coaching finden die Kinder und Jugendlichen Antworten auf die Fragen: Wofür will ich überhaupt lernen? Wie kann ich leicht und mit Spaß lernen? Welchen Sinn macht es überhaupt, dass ich zur Schule gehen? Wie will ich gerne leben? Sie lernen sich selbst zu motivieren und erfahren, dass sie viele Fähigkeiten haben und dass sie so, wie sie sind in Ordnung sind.

Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten machen die Kinder und Jugendlichen oft traurig, denn sie wissen nicht, warum ihnen vieles misslingt und sie nicht so sein können, wie die anderen Kinder. Durch Einzelcoaching oder Training in der Gruppe lernen die Kinder evtl. Blockaden zu überwinden – denn das Verhalten ist nur ein Notprogramm.

Birgit Lloyd-Jones erklärt: „ … und in dem Moment, wo die Kinder anfangen selbstbewusst zu werden und an sich selbst zu glauben, brauchen sie ihre Lernstörung oder Verhaltensoriginalität nicht mehr“. Weiter meint sie: „Die Kinder lernen neue Fähigkeiten und Überzeugungen von sich selbst. Sie sehnen sich danach, dass auch ihnen das Lernen leicht fällt und Spaß macht.“

Manchmal müssen dafür zuerst alte Ängste aufgelöst werden. Das geschieht im Einzelcoaching. In der Gruppe wird dann das neu Erlernte mit Gleichaltrigen eingeübt.

Birgit Lloyd-Jones betont: „Training und Coaching versteht sich als Bereicherung, nicht als Nachhilfe, Therapie oder gar Konkurrenz zur Schule. Die Teilnehmer lernen, neue Lernstrategien zu entwickeln, mit denen jeder Lernstoff schneller zu verstehen und leichter zu lernen ist.

Birgit Lloyd-Jones erläutert weiter: „Lernen nach den neuesten Erkenntnissen ist ganzheitliches Lernen – mit viel Gefühl und allen Sinnen, wobei wir die neuesten Erkenntnis der Gehirnforschung berücksichtigen. Die SchülerInnen erfahren, dass es möglich ist, wieder mit Freude zur Schule zu gehen – mit dem Wissen um die eigenen Fähigkeiten.“

Auch für Eltern lerngestörter oder verhaltensauffälliger Kinder gibt es spezielle Trainings, die ihnen zeigen, wo und wie sie immer wieder auftanken können, um gelassener mit sich und ihren Kindern umzugehen. Sie lernen Probleme zu lösen und Wege im  Umgang mit Tochter oder Sohn.

Für LehrerInnen und andere Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten gibt es Seminare, die als Bildungsurlaub angerechnet werden.

Denn Lehrer werden in ihrem Studium überwiegend auf die fachlichen Anforderungen in der Klasse vorbereitet, nicht aber auf den Umgang mit Kindern, die den Lehrstoff nicht aufnehmen können und den Unterricht stören.

„Wir möchten eine erfolgreiche Zukunft für selbstbewusste Kinder, die ihr volles Potenzial leben – das ist unsere Investition in eine freundliche Welt“ , sagt Birgit Lloyd-Jones.